🚒 Gesamtübung – Löschwasserversorgung in entlegenen Gebieten 🚒

Donnerstag, 23.4.2026

 Am Donnerstag, den 23. April 2026, wurde unsere Gesamtübung als Brandeinsatzübung abgehalten. Schwerpunkt der Ausbildung war die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung in abgelegenen Einsatzbereichen.

Mit zwei Gruppen wurden insgesamt drei Stationen beübt. Der Hauptauftrag lautete, eine bestehende Brandbekämpfung mit zumindest 1.200 Litern pro Minute zu versorgen. 💧

Die erste Gruppe beübte die Wasserentnahme aus einem Teich mittels Faltbehälter. In der ersten Variante wurde die Einbaupumpe des HLF3 über zwei Unterwasserpumpen versorgt. In einer zweiten Variante erfolgte die Wasserentnahme direkt über den Saugschlauch. In beiden Varianten konnte die geforderte Förderleistung erreicht werden.

Die zweite Gruppe richtete zunächst einen Füllplatz für den Pendelbetrieb mit Tanklöschfahrzeugen ein. Dabei wurde Wasser mittels Tragkraftspritze aus einem unterirdischen Löschteich entnommen und gleichzeitig zwei Tankwägen befüllt.

An der zweiten Station wurde die Wasserentnahme aus einem Bachlauf geübt. Das Wasser musste zum Teich der ersten Gruppe gepumpt werden. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes und des sandigen Bachbettes war Improvisation gefragt: Mit Holz und Plane wurde ein kleiner Damm errichtet, um das Wasser anzustauen. Eine Metallwanne diente als Pumpensumpf und verhinderte das Ansaugen von Sand.

Zusätzlich wurden örtliche Teiche erkundet, die im Ernstfall als Wasserentnahmestellen genutzt werden können.

Zum Abschluss fand noch ein Theorieteil zur Löschwasserförderung über lange Strecken mittels Pendelverkehrs oder Relaisleitung statt.

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